Termine

12. Dezember 2025

12.-14. Juni: Kunst im Norden II

12.-14. Juni 2026

Kunst im Norden II: Bus-Exkursion nach Husum, Rendsburg und Hamburg


Die NordArt in Büdelsdorf, eine der größten Kunstausstellungen Europas, zeigt jedes Jahr Werke von Künstlern aus aller Welt und erzählt eine gemeinsame Geschichte unserer Zeit. Über 200 internationale Künstler präsentieren ihre Werke, die den Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen widerspiegeln und Fragen zu menschlichen Ängsten, Hoffnungen und Träumen aufwerfen. Bereits im Jahr 2023 besuchten wir diese Ausstellung und da viele begeistert waren, wiederholen wir den Besuch, angereichert mit weiteren Highlights im Norden. Kennen Sie zum Beispiel die graue Stadt am Meer? Falls nein, kommen Sie mit nach Husum und folgen Sie den Spuren des Schriftstellers Theodor Storm bei einem Stadtrundgang, dem Besuch seines Geburtshauses sowie einer Lesung bei Kaffee/Kuchen. Im Anschluss fahren wir in unser Quartier in Rendsburg (Tagungszentrum Martinshaus/Diakonisches Werk S.H., Kanalufer 48, Rendsburg).


Am nächsten Tag erkunden wir die NordArt in Büdelsdorf. Nach den Führungen haben Sie Gelegenheit, das Gelände auf eigene Faust zu erleben. Zurück in Rendsburg bietet sich eine Fahrt mit der Schwebefähre und ein Aufenthalt im Brückenrestaurant an. Dort werden noch bis 18.00 Uhr vorbeifahrende Schiffe auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) begrüßt. Bei ca. 100 Schiffen täglich werden wir bestimmt das eine oder andere zu sehen bekommen.


Am letzten Tag erwartet uns in der Hamburger Kunsthalle eine Sonder-Ausstellung. Unter dem Titel „Maria Lassnig und Edvard Munch – Malfluss = Lebensfluss“ werden erstmalig die österreichische Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und der norwegische Maler Edvard Munch (1863–1944) in ei-ner großen Doppelschau gemeinsam gezeigt. Beiden gemeinsam ist nicht nur ihr einzigartiger Umgang mit Farbe als Gestaltungs- und Ausdruckselement, auch in ihrer lebendigen Pinselführung, und in ihren ungewöhnlich freien Experimenten der Maltechnik finden sich verblüffende Parallelen. Beide widmen sich den großen, existentiellen Gefühlen wie Trauer, Verzweiflung, Angst, Zorn, Freude oder Schmerz. Bevor wir wieder die Heimreise antreten, wartet noch etwas Besonderes auf uns: Nach einem Mittagessen auf dem Restaurantschiff „Kaiserperle“ im Museumshafen Hamburg-Övelgönne vermitteln uns 2 Hafenlotsen einen lebendigen Eindruck über die Geschichte der historischen Schiffe und ihrer Technik.



Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten):


Tag 1 (12.06.):

07.00 Uhr Abfahrt Parkplatz am Tierpark nach Husum/Schleswig-Holstein (Pause mit Schnittchen)

13.15 Uhr Ein Nachmittag auf den Spuren von Theodor Storm in Husum

17.00 Uhr Weiterfahrt nach Rendsburg zum Martinshaus, Check-in (64 km)

19.00 Uhr gemeinsames Abendessen in der Nähe


Tag 2 (13.06.):

10.00 Uhr evtl. Gang zur längsten Bank der Welt

10:45 Uhr Bus-Abfahrt zur NordArt

11.00 Uhr Start der 1½-stündigen Führungen durch das Gelände (3 Gruppen)

12.30 Uhr gemeinsame Mittagspause (Tellergericht)

15.15 Uhr Bus-Abfahrt nach Rendsburg ins Brückenterrassen-Restaurant zur Schiffsbegrüßungsanlage u. Schwebefähre am NOK


Tag 3 (14.06.):

08.45 Uhr Check-out und Koffer im Bus verladen

09.00 Uhr Bus-Abfahrt zur Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall (106 km)

10.45 Uhr Check-in Hamburger Kunsthalle

11.00/11.15Uhr Start Führung durch die Sonderausstellung „Malfluss“ (Gruppen 1 u. 2)

13.00 Uhr Weiterfahrt zum Museumshafen Övelgönne 13.30 Uhr Mittagessen auf dem Restaurantschiff „Kaiserperle Museumshafen“

15.00 Uhr 75-min. Führung durch den Museumshafen (2 Gruppen)

17.00 Uhr Rückfahrt

20.15 Uhr geplante Ankunft in Bad Pyrmont


Der Reisepreis beträgt pro Person 400€ im DZ bzw. 435€ im EZ und beinhaltet die Busfahrt, Schnittchen bei der Hinfahrt, alkoholfr. Getränke im Bus, ÜN/Fr., das Abendessen am 12.06., Tellergericht 13.06. sowie sämtliche Eintritte, Führungs- u. Trinkgelder.


Bitte überweisen Sie den Betrag bis 05.05.2026 auf das REISEKONTO bei der SSK Bad Pyrmont DE35 2545 1345 0000 0591 88


Teilnehmerzahl: max. 45

Anmeldeschluss: 05.05.2026


Hinweis  Eine Stornierung der Reise nach der Anmeldefrist ist nicht kostenfrei möglich, wenn kein Nachrücker gefunden wird. Es wird der Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung empfohlen.



Anmeldung:

Telefon: 05281 606771

E-Mail: info@museum-pyrmont.de

oder über das Anmeldeformular

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Aktuelles & Termine

20. Januar 2026
Im Januar bietet das Museum im Schloss zwei öffentliche Kuratorenführungen durch die gerade neu eröffnete Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus an. Die Ausstellung beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Thematisiert werden dabei die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit. In den Führungen erfahren Sie von den Ausstellungsmachern Informatives, Überraschendes und Bewegendes zu Bad Pyrmont in der NS-Zeit. Die öffentlichen Führungen finden am 11. Januar um 11 Uhr und am 21. Januar um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss. Weitere Termine für öffentliche Führungen finden Sie hier.  Individuelle Führungen für Gruppen können jederzeit mit dem Museum vereinbart werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro (Kurgäste und Schwerbehinderte: 3 €; Schüler, Studenten und Arbeitslose: 2 €; Museumsvereinsmitglieder und Gäste mit PyrmontPlus Card: frei) Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
20. Januar 2026
29. Januar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont Making-of „Ein Weltbad wie Pyrmont“: Die Ausstellungsmacher berichten und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung Wie erforscht man eigentlich die NS-Geschichte seines Heimatortes? Und wie wird daraus eine Sonderausstellung? Die Kuratoren der Ausstellung vom Museum im Schloss und der Pyrmonter Theater Companie berichten in einem Making-Of Abend am 29. Januar um 18 Uhr in der Beletage von der Entstehung der aktuellen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ Kurstadt und Nationalsozialismus – von der ersten Idee bis zur fertigen Präsentation. Erhalten Sie einen ganz offenen Einblick, wie man so ein großes Projekt angeht, was die Herausforderungen sind, an welche Grenzen man stößt oder wo es positive Überraschungen gab. Die Ausstellungsmacher freuen sich darauf, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und beantworten gerne alle Fragen rund um die Erforschung Bad Pyrmonts in der NS-Zeit. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 
20. Januar 2026
20. Januar, 17:30 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont "Desinformation erkennen" – ein Workshop zu Populismus und wie ich Stammtischparolen begegnen kann. Eine Veranstaltung gemeinsam mit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden  Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus bieten das Museum im Schloss und die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden am 20. Januar um 17:30 Uhr einen Workshop zum Thema Desinformation an. Neben einigen allgemeinen Informationen werden die Teilnehmer auch konkrete Tipps und Hinweise für ihr Handeln bekommen, beispielsweise welche Stilmittel direkt misstrauisch machen sollten. In einigen praktischen Kommunikationsübungen wird es darum gehen, populistischen Aussagen im Alltag sicher begegnen zu können. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Dauer ca. 3 Stunden (Getränke und Snacks stehen zur Verfügung). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
14. Januar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026 um 18 Uhr in der Beletage ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus geht Marie Holtin (Universität Bremen) in ihrem Vortrag der Frage nach, mit welchem Image Bad Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus beworben wurde. Inwiefern wurde der Kurort als scheinbar unpolitische ‚Heile Welt' inszeniert? Und in welchem Verhältnis stand dies zum politischen System und der nationalsozialistischen Ideologie? Als zentraler Wirtschaftszeug hatte der Fremdenverkehr für Bad Pyrmont stets eine hohe Bedeutung inne – wie sich dies im ‚Dritten Reich‘ verhielt und welche Bedeutung das Kurwesen und seine Imagebildung unter nationalsozialistischer Herrschaft hatten, das erfahren Sie im Rahmen des Vortrages. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
13. Januar 2026
18. Februar, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont ‚Weltbad‘ Das Image Bad Pyrmonts im Nationalsozialismus – Ein Vortrag von Marie Holtin (Universität Bremen) Die Geschichte jüdischer Menschen in Bad Pyrmont geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Mit ‚Machtübernahme' der Nationalsozialisten änderte sich das Leben vieler Bad Pyrmonter Juden: Boykotte jüdischer Geschäfte, Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben und die eskalierende Gewalt der Reichspogromnacht schlugen sich auch hier vor Ort nieder. Der Vortrag greift die Verfolgungsgeschichte jüdischer Menschen aus Bad Pyrmont auf und richtet den Blick vor allem auf die systematische, finanzielle Ausbeutung, die ‚Arisierung‘. Anhand ausgewählter biografischer Beispiele wird es in dem Vortrag darum gehen, in welchem Maße das NS-Regime jüdischen Menschen bereits vor der Deportation die Lebensgrundlagen entzog. Eintritt: 5€, Museumsvereinsmitglieder frei
12. Januar 2026
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9) Konzert-Lesung „Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“ Begleitend zur großen Sonderausstellung „Ein Weltbad wie Pyrmont“ – Kurstadt und Nationalsozialismus veranstaltet die Quäker Gruppe Bad Pyrmont einen besonderen Nachmittag zur Geschichte des Ehepaars Friedrich. Als die Hitlerjugend 1934 das neu erbaute Quäkerhaus beschlagnahmen wollte, zog das Quäker-Ehepaar Mary und Leonhard Friedrich aus Nürnberg nach Bad Pyrmont um es zu schützen. Es folgten turbulente Zeiten, 1942 -1945 war Leonhard in Buchenwald inhaftiert. Anhand Marys Tagebüchern schrieb ihre Tochter Brenda ein lebendiges Zeitzeugnis über die NS-Zeit im Quäkerhaus und der Stadt Pyrmont bis 1966. Das Buch erschien im Jahr 2000. Ein Nachdruck ist geplant. Musikalisch wird die Lesung begleitet von Thorsten Schiefer am Flügel. Eintritt frei. Im Anschluss bitten wir um eine Spende für den Erhalt und Betrieb des Quäkerhauses als öffentlichen Veranstaltungsort. Reservierung möglich Tel.: 05281/4413, gerne über das Kontaktformular